Tageshaiku 65_Tiger zum Frühstück

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Pekingoper zu Abend!

Eine andere Welt!

Lemon Curd

Lemon Curd

Lemon Curd

Angenommen ihr wacht nach einer romantischen Sommernacht mit Freund oder Freundin auf, Euer Kühlschrank ist leer und in der ganzen verdammten WG finden sich außer ein bisschen Toast, etwas H-Milch und zwei Beuteln Earl Grey nur noch ein Klumpen Butter, drei Zitronen, etwas Zucker und vier Eier?

Und daraus soll jetzt ein herrliches englisches Frühstück werden und dann auch noch binnen 15 Minuten (Freund und Freundin schlafen schließlich nicht ewig!)

Keine Panik, das wird!

Ihr setzt in einem Topf etwas Wasser auf, nehmt euch bis es kocht die Zitronen, reibt die Schale ab, presst sie aus, gebt sie zusammen mit den Eiern, dem Zucker und der Butter (die kann man Notfalls sogar weglassen und für den Toast aufspaaren!) in eine kleine Metallschüssel (die sollte allerdings in den Topf mit dem heißen Wasser passen, ganz so einfach ist die Welt schließlich nicht!). Dann verrührt ihr das ganze im Wasserbad so lange (am besten mit einem Schneebesen, zur Not tut’s aber auch ein stinknormaler Löffel) bis es zu einer sämigen, leicht glasigen, zitronenfarbenen Masse wird (wenn es klumpt habt ihr leider etwas falsch gemacht…). Das ganze kurz in den Kühlschrank stellen, Toast toasten, Tee aufsetzten, alles enigermaßen hübsch drappieren, Freund oder Freundin wecken (man kann das ganze aber auch alleine essen!) und fertig ist euer original Englisches Frühstück mit Lemon Curd…

PS: Man kann den Curd inzwischen auch in Deutschland fertig kaufen, dann ist er aber abstrus teuer und auch nicht besser als der selbergemachte der sich – nebenbei gesagt – im Kühlschrank durchaus eine Woche hält…