Ideen bei Regen

Blitzgedanken

Blitzgedanken

Morgen ist noch in Unterwäsche. Man sitzt, sieht hinaus, sehnt verlassen nach südlicher Sonne und Sommer, und draußen ist nur kaltgermanisch-vertrauter September in Grau. Vor dem Bett liegt geknickt eine Zeitung; vom Vortag!

Und ich sehe nicht hin. In den Ohren vermischt klingt das Brummen der Morgenbaustelle mit Regen. Und man lehnt sich zurück, schließt schlaftrunkenen und öde die  Augen. 

Sie dich um, und seh‘ nichts! Tritt hinein in den Raum im Dazwischen! 

Und man wartet geduldig im Schwarz. Und die Augen, sie werden zu nutzlosen Klumpen. Kein Außen, nicht jetzt und mit Glück auch für ewig! Der Moment wird zu Zeit, und die Zeit wird zum Ort, und der Ort wird zu Funken.