Schneeglöckchen und Zitronenfalter

Azurblauer Himmel über kahlen Eichen…die Türme und Dächer der Stadt, wie ein Scherenschnitt vor reinstem Blau. Auf dem Fluss ein paar paarende Vögel, an den Ufern die ersten Verliebten Paare. Dazwischen mein erster Zitronenfalter für Dieses Jahr. Um den Hals die Kamera – für die Photos – ich liebe Schneeglöckchen, vor allem, wenn man bei leichtem Wind sieht, wieso sie so heißen. Kleine grünweiße Mobiles über dem braunen Laub vom Vorjahr. Noch mehr aber liebe ich Märzenbecher. Vermutlich weil das als Kind die ersten Blumen waren, die man pünktlich zum Geburtstag meines Großvaters ins Haus holte. Dazu ein paar Winterlinge in Canariengelb und wenn man Glück hatte auch schon ein Paar Blätter Aronstab.

Ich habe Mitleid mit jenen, die im Büro vorm Computer sitzen, auch und gerade weil die Sonne so hell brennt, dass sie – passt man nicht auf – Kopfschmerzen und Sonnenbrand macht. Die Luft ist irgendwas zwischen Kalt und Sommer, ihr Geruch eine Mischung von verottetem Gras und ersten Blüten. Es gibt sie wieder: Bienen! Das Eis, vor zwei Tagen noch im Schatten ist weg, selbst die Pfützen sind verschwunden. Das Gartenamt streut neuen Sand.

Frühling kann ein Traum sein…wenn er will.

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