Was lange währt…

Fischerstechen, Sandkerwa und illuminierte Wasserfahrten

Es lässt sich nicht leugnen, wir – die Geistes-, Kultur-, Sozial-, und Medienwissenschaftler dieser Welt – schreiben tatsächlich Bücher über Bücher (manchmal auch über Filme, Poster, Bierwerbung, Grafitti, Virtual Comunities, Weblogs, Ewige Anbetungen und Keramikscherben)!

Manchmal hat man dabei Glück und man darf in sumpfigen Rundumschlägen von den Marschen des Alten Ägypters ins zeitgenössische Oberfranken schwelgen, komplizierten Familienverhältnissen habsburgischer Kardinäle und bamberger Fischerclans nachspüren, sich über ziemlich erotisch dargestellte Bauernhochzeiten freuen, über die Frage was Griechenland und Bayern gemeinsam haben nachsinnen und außerdem jede Menge Spaß bei der „Feldforschung“ zwischen“Caipi“, „Bredla“ und „Brôdwörschd“ haben. Irgendwann kommt dabei dann ein wissenschaftlicher Artikel raus, in dem sage und schreibe 27 mal das Wort „Stecher“ vorkommt. Völlig seriös natürlich!:

Er ist endlich da, der ultimativ kummulierende, aufklärende, kontextierende und mit 125 Fußnoten auf 20 Seiten garantiert nicht plagiierende Artikel zum Bamberger Fest der Feste!

Stolz!

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