Hello world!

Danke Anton, oder warum ich jetzt doch ein blog habe…

…“Wieso hast’n Du eigentlich kein blog?“

Ich weiß es nicht…keine Zeit, keine Lust, zuviel Arbeit…“

Mach!“

Die Rhetorik von 18-jährigen kann mitunter ziemlich einfach sein.

Meine Antworten auch:

No digital = more life?“

Grinsen…

Als non-digital Native und Besitzer von Erinnerungen die noch Dinge wie Wählscheibentelephonapparate (einschließlich der „ph“-Schreibung), handgeschriebene Briefe und die vollkommene Selbstverständlichkeit der Nichterreichbarkeit enthalten, machte mir der mit diesem GRINSEN angedeutete Vorwurf der hoffnungsloser Rückständigkeit Angst.

Dabei war es – jedenfalls in meinem subjektiven Zeitempfinden – noch garnicht lange her, dass die gesamte Nachbarschaft zum Besichtigungstermin zu uns pilgerte, weil mein Vater den Ersten PC im ganzen Ort besaß…

Vielleicht war dies der Grund, weshalb ich heute über web 2.0 basierte Onlinekulturarchive arbeite und dabei auf der Suche nach der Transnationalität mal kurz zwischen Italien, der Türkei, Deutschland, Griechenland und Australien hin- und herjette?

Technik sollte uns amüsieren, zu unserem Wohlbefinden beitragen und keinesfalls unser Stress-Level zusätzlich erhöhen…und genau zu diesem Zweck werde ich diesen Blog nutzen. Mehr nicht…

Als guter Deutscher musste ich dabei natürlich sofort dem Stereotyp der „german angst“ entsprechen und mich ersteinmal stundenlang mit Dingen wie Internetrecht, Begriffsdefinitionen und der realen oder geglaubten Bedrohung der Privatheit durch’s Internet, sowie mindestens 150 Threads zu Internetmobbing und Einbrechern, welche Internetblogs und Social-Media-Sites ausspähen und nur darauf warten, dass man verrät dass man gerade für fünf Minuten auf dem Klo sitzt und einem währenddessen sämtliche Picassos von der Wand stehlen befassen…Ob’s was genützt hat? Seht Euch dazu am besten mein ellenlanges Impressum an!

„…hast Du nun endlich nen Blog?“

Nein, ich facebooke und skype bereits mit Dir, dass langt doch wohl?“

Ne, das is was anderes!…“

Ihr seht, Anton hat mich überzeugt, wenn auch mit nicht ganz fairen Mitteln ;-)…beschwert Euch also bei ihm, wenn ich mal wieder zuviel, zu lang, zu ausführlich, garnicht, oder alles zusammen durcheinander und nach barock-schwäbisch-fränkisch-bayerisch-venezianisch-okzitanisch-oxbridge-phantasmagorischer Orthographie und Interpunktion schreib!

Ein herzliches „Jep!“ an die Welt, und danke Anton.

ALex

PS: Natürlich hat Anton kein Blog!…wen wundert’s!

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